Die Wüste lebt! - auch zu Corona-Zeiten!

Sie ist allgegenwärtig und beeinflusst unseren Alltag, ja eigentlich das gesamte momentane Leben und manch einer kann das Wort schon nicht mehr hören, die Corona-Krise. Leider bleibt auch die Wüsteninitiative mit ihrem Bürgertreff von den Auswirkungen nicht verschont. Aber wir sind natürlich noch da und arbeiten weiter daran, unseren Stadtteil zu beleben und zu entwickeln, auch wenn im Bürgertreff immer noch keine Veranstaltungen und Treffen stattfinden dürfen. Und weil die Menschen nicht zu uns und auch zu vielen anderen kulturellen Ereignissen, sofern sie überhaupt angeboten werden können, kommen dürfen, wollen wir etwas davon zu den Menschen bringen. Denn Kunst und Kultur sind und bleiben „Überlebensmittel“, Bestandteil gesellschaftlichen Lebens.


Das Projekt COSKUKOW

Beim Corona-Straßen-Kultur-Konzept-Wüste oder kurz COSKUKOW gibt es künstlerische Darbietungen in den Straßen der Wüste. Das soll den Sommer über, wenn das Wetter mitspielt, wöchentlich oder 14-täglich freitags zwischen 17:00 und 19:00 Uhr in einer Wohnstraße des Stadtteils passieren. Die beteiligten Kunst- und Kulturschaffenden übernehmen diesen „Lieferservice“ gerne, denn ihnen fehlt unter den jetzigen Umständen das wofür sie arbeiten, das Publikum. Und da ihre Einkünfte derzeit natürlich auch ausbleiben, ist auch ein gewisses Honorar eine große Hilfe.


Auftakt und Generalprobe Kiwittstraße

Eine sehr erfolgreiche Pilotveranstaltung zu COSKUKOW gab es bereits am 24. April in der Kiwittstraße. Man konnte davon sogar in der Neuen Osnabrücker Zeitung lesen. (https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/2043190/stadtteilinitiative-organisiert-live-musik-in-krisenzeiten) Da das städtische Ordnungsamt uns allerdings daraufhin aufgrund der Corona-Krise weitere Darbietungen auf der Straße untersagte, fand die eigentlich auch dafür geplante Folgeveranstaltung dann auf dem Gelände des Bischof-Lilje-Zentrums statt.


Zwischenspiel mit Tango im Bischof-Lilje-Zentrum

Am 8. Mai wurde deshalb also im Innenhof des Bischof-Lilje-Zentrums an der Rehmstraße das Tanzbein geschwungen. Das Haus hatte für diesen Auftritt alles sehr sorgfältig vorbereitet, wofür wir nochmals herzlich danken. Hier wurde zur stilvoll intonierten Musik von Marie Harders-Sauer, Bratsche und Gerardo Miranda, Geige ein Tango vom Feinsten geboten vom Tanzpaar Kerstin Bässmann und Mike Voss. Die Instrumentalisten ließen es sich vor einer Wiederholung der Darbietung im Zwischengang zum Wohnhaus Nr. 83 außerdem nicht nehmen, das Publikum auf den Balkonen und an den Fenstern spontan mit einem Ratevorspiel zu Mailiedern einzustimmen. Sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die MitarbeiterInnen der Einrichtung bedankten sich bei den Instrumentalisten und dem Tanzpaar mit mehrmaligem Applaus für die unterhaltsame künstlerische Abwechslung.


Fortsetzung folgt

Im Rahmen von COSKUKOW, wofür inzwischen eine finanzielle Förderung beantragt wurde, sollen diese und auch weitere Veranstaltungen schon bald wieder in den Straßen der Wüste präsentiert werden. Wir sind zuversichtlich, dass dem dann auch das städtische Ordnungsamt zustimmt. Und die jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner der ausgewählten Straße in der Wüste werden es auf jeden Fall rechtzeitig erfahren. Bis dahin heißt es für alle, mit Abstand, Aufmerksamkeit und Zuversicht zusammenhalten.


Ihre/Eure Wüsteninitiative,

Mai 2020, Kurt Dombek

(Fotos und Videos zur Veranstaltung siehe unten)





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